Selbstliebe und Selbstbewusstsein

So viele Menschen haben das Problem sich selbst zu lieben und selbstbewusst durchs Leben zu gehen. Selbstbewusstsein  und Selbstliebe wünschen sich die meisten Menschen. Doch der Weg dorthin erscheint vielen Menschen schwer bis fast unmöglich. Und manche Menschen merken nicht einmal, dass sie sich selbst in Wirklichkeit nicht voll und ganz aus tiefstem Herzen lieben. Manchmal ist das Selbstbewusstsein auch gespielt aber kommt nicht aus der tiefsten Überzeugung heraus.

Was steckt in dem Wort Selbstbewusstsein?

Ich sollte bewusst auf mich schauen, mich wertschätzen, mich selbst annehmen, meine Gefühle und meinen Körper, so wie meine Talente und Gaben akzeptieren. Wichtig ist, die eigenen Stärken und Schwächen anzuerkennen, bei Fehlern sich selbst zu vergeben und ein Selbstmitgefühl bei Schwierigkeiten zu entwickeln. Außerdem bedeutet Selbstbewusstsein auch sich selbst zu vertrauen bei einer Entscheidungsfindung. Es sollen auch Grenzen gezeigt werden, damit die eigene Energie nicht verloren geht.

Selbstliebe definiere ich so:

Ich liebe mich und würde mich sogar selbst heiraten. Ich kenne mich gut und sorge für mich, für meinen Körper, meine Seele und meinen Geist. Ich schade mir nicht mehr aus Unkenntnis oder weil Andere etwas fordern was mir nicht gut tut. Ich brauche nicht mehr dringend die Bewunderung von Anderen. Ich habe meine Mittel gefunden. Ich kann mir selbst aufrichtig eine Umarmung geben und mir tief  in die Augen schauen ohne Angst.

Das Unterbewusstsein spielt eine zentrale Rolle dabei, denn es wird durch Glaubenssätze entweder positiv oder negativ geprägt. Unbewusste Glaubenssätze werden zu Überzeugungen, diese manifestieren sich dann in der Außenwelt und führen uns diese Glaubenssätze real vor. Es heißt ja nicht umsonst: Wir sind das, was wir über uns selbst denken und fühlen. Und was wir über uns selbst denken und fühlen, strahlen wir an unsere Außenwelt aus und machen dann entsprechende Erfahrungen. Es gibt auch oft Menschen , die solche unbewussten Glaubenssätze in sich haben wie zum Beispiel: „Ich muss noch etwas aus mir machen“ oder „Ich muss etwas Besonderes darstellen, damit ich geliebt und anerkannt werde.“ Wenn man sich diese Sätze einmal in Ruhe durch den Kopf gehen lässt, wird klar, dass Diese nicht gerade leicht sondern viel mehr nach Anstrengung um Liebe und Gunst klingen. Dies macht den Menschen jedoch auf Dauer nicht glücklich sondern führt letzten Endes zu Unzufriedenheit und Leistungsdruck, was sich dann wiederum im Beruf, Freundschaften Partnerschaften und Gesundheit spiegelt. Auch bei mir gab es Zeiten, wo ich mich selbst weder geliebt habe noch selbstbewusst war. Ganz im Gegenteil. Jeden Tag, wenn ich in den Spiegel schaute, fand ich mich abstoßend und unakzeptabel. Ich fand mich nicht liebenswert und hatte sogar mir selbst gegenüber manchmal Hassgefühle. Bei mir gab es ebenfalls genug selbstzerstörerische Glaubenssätze, die dann mein Leben enorm erschwert und sich dann im Außen gespiegelt  hatten. Hauptsächlich habe ich damals meine Selbstliebe und meine Selbstbewusstsein über mein Aussehen, Gunst und Missgunst anderer Menschen, Komplimenten und Beleidigungen von anderen Menschen definiert. Das heißt ich war ständig abhängig von meiner Außenwelt. Diese ließ ich darüber entscheiden, ob ich mich selbstbewusst oder schüchtern verhielt ,ob ich mich selbst liebte oder nicht. Glaubenssätze entstehen durch Erfahrungen , die wir gemacht haben. Sie prägen uns, unser Denken und unser Verhalten. Unser Unterbewusstsein wird schon seit frühester Kindheit an von Glaubenssätzen bestimmt.  Haben wir in unserer Kindheit gute Erfahrungen gemacht, prägen unser Unterbewusstsein positive Glaubenssätze wie zum Beispiel: „Das Leben ist schön“ , „Ich bin wunderbar“ oder Ich habe das Beste verdient.“ Hatten wir stattdessen traurige bis schlimme Erfahrungen in unserer Kindheit, prägen sich Glaubenssätze wie „Ich bin nie gut genug“ , „Ich erhalte nur Liebe durch Leistung“ oder „ Ich bin nichts wert“ ,in unser Unterbewusstsein ein. Ich selbst fühle mich heute selbstbewusst und liebenswert und ich kann dazu sagen, die Reise zur Selbstliebe und zum Selbstbewusstsein dauert natürlich eine gewisse Zeit, denn es ist ein Prozess, gerade dann wenn wir viele Jahre vorher bewusst und unbewusst schlecht über uns selbst gedacht haben. Der Weg lohnt sich jedoch. Selbstbewusstsein  und Selbstliebe kann man lernen. Dazu möchte ich euch folgende Tipps mit auf dem Weg geben, die mir auch geholfen haben:

Schaut euch selbst im Spiegel an oder stellt euch euer eigenes Bild vor Augen vor und denkt an mindestens eine Sache, die ihr an euch mögt , toll findet und haltet euch das vor Augen jeden Tag. Ihr könnt auch in einem Tagebuch jeden Tag aufschreiben, was ihr an euch mögt ,ein Bild von euch rein kleben und es euch jeden Tag vor dem Aufstehen und Schlafen gehen bewusst anschauen. Außerdem sind tägliche Affirmationen für Selbstbewusstsein und Selbstliebe auch sehr hilfreich. Solche Affirmationen könnt ihr euch auf Youtube auch vor dem Aufstehen und Schlafen gehen anhören. Euer Unterbewusstsein wird es registrieren und so entstehen neue , positive  Glaubenssätze für euch und für euch selbst. Tut euch selbst jeden Tag etwas Gutes ganz egal, was ihr sonst noch für den Tag geplant habt. Das kann  ein gutes Buch sein, entspannende Musik, Meditation oder ein Waldspaziergang. Egal was es ist, Wichtig ist ,dass ihr euch, bei dem was ihr für euch selbst tut,  wohl fühlt und den Moment voll und ganz leben und genießen könnt.

Mein Fazit zu diesem Thema ist: Jeder Mensch trägt das Potential zur Selbstliebe und Selbstbewusstsein bereits in sich. Es muss nur im tiefsten Unterbewusstsein geweckt und manifestiert werden.